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190358 · Große Anfrage

Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; Erneuerung und Vergrößerung der Bestandsleitungen (alt: 1912273NV3)

Nummer
190358
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
17.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 09.01.2020 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 79,8 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 190358-1 ST Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; Erneuerung und Vergrößerung der Bestandsleitungen (alt: 1912273ST4)
  2. 190358-2 ST Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; Erneuerung und Vergrößerung der Bestandsleitungen (alt: 1912273NV3)

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Große Anfrage
öffentlich
190358
Denkmalgerechte Instandsetzung und
Modernisierung der Beethovenhalle Bonn;
Erneuerung und Vergrößerung der
Bestandsleitungen (alt: 1912273NV3)
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 28.11.2019 Kenntnisnahme
Fragestellung
Gremien Sitzung Ergebnis
Betriebsausschuss SGB 12.09.2019 vertagt
Betriebsausschuss SGB 10.10.2019 vertagt
Fragestellung
1. Aus welchem Grunde wurde in der Planung zur Erneuerung der
Bestandsleitungen nicht berücksichtigt, dass das Ende von deren Standzeit
nach über 6 Jahrzehnten zu erwarten war?
2. Aus welchen Gründen sollen im Vergleich zu vorher künftig höhere
Abwassermengen im Bereich der Küche und der Oberflächenentwässerung
in welcher Größenordnung zu vorher anfallen?
Begründung
Begründung
Zur Verwunderung der BBB-Fraktion wurde eine entsprechende
Dringlichkeitsentscheidung des OB vor ausreichender Beantwortung der der
oben gestellten Fragen genehmigt.
Die Antworten der Verwaltung konnten nicht überzeugen.
Zu 1.
„Der tatsächliche Zustand der Bestandsleitungen konnte erst nach erfolgter
Bestandsaufnahme bzw. Befahrung der Leitungen ermittelt werden. Insofern
war im Vorfeld nicht erkennbar, dass die vorhandenen Leitungen gänzlich nicht
mehr funktionstüchtig waren. Aus den hier vorliegenden Erkenntnissen aus
dem Betrieb der Halle ließen sich im Vorfeld auch keine Anhaltspunkte für
Fragesteller/in:
BBBSeite 1 von 2

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einen so weitreichenden Defekt ableiten. Darüber hinaus ist darauf
hinzuweisen, dass die alten Anschlüsse bislang Bestandsschutz hatten -
zumindest solange sie noch in alter Konfiguration Verwendung fanden.“
Dass seitens der Verantwortlichen bei der Stadt die Befahrung zur Überprüfung
der 60 Jahre alten Abwasserleitungen offensichtlich nicht bereits rechtzeitig zur
Planungsphase erfolgt ist, kann aus Sicht der Fragesteller nun nicht als
Exkulpationsgrund herangezogen werden.
Zu 2.
„Im Rahmen der Küchenerweiterung (Umbau zur Gastronomieküche) werden
zusätzliche Entwässerungspunkte für Rinnen/Kochgeräte usw. erforderlich, die
eine Erhöhung der Abwassermenge zur Folge haben. Weiter ist bei der
Ausplanung der Anlieferungsbereiche und Müll-Lagerflächen eine Anpassung
der Abwassermengen für die Oberflächenentwässerung erforderlich geworden.“
Auch hier gilt zur Oberflächenentwässerung: Es handelt sich offensichtlich um
ein Versäumnis in der Planungsphase.
Darüber hinaus ist man bei den Fragestellern irritiert darüber, dass man
offensichtlich weder beim SGB noch im Steueramt der Stadt Bonn über die
Grundbesitzabgabenbescheide der Beethovenhalle verfügt, aus denen ohne
Probleme die Abwassermengen sowohl für Brauch- als auch Regenwasser zu
entnehmen sind. Warum zu den der Berechnung zugrunde liegenden
Abwassermengen Rücksprache mit den Planern gehalten werden muss
erschließt sich ebenso wenig wie die Aussage der Verwaltung, wonach
zusätzliche Entwässerungspunkte zu einem größeren Rohrdurchmesser führen
sollen. Die Kapazität der Beethovenhalle hinsichtlich der zu bewirtenden
Besucher wird sich nach der Sanierung nicht erhöhen, daher spielt nur die
Brauchwassermenge insgesamt eine Rolle für den Durchmesser, nicht die
Anzahl der Zuläufe.
Wenn es sich also im Bereich der Küche nicht um ein Versäumnis im Rahmen
der Planungsphase handelt, liegt der Verdacht nahe, dass an Stelle der
ursprünglich angedachten „Catering-Küche“ eine vollwertige Gastronomieküche
verbaut werden soll, die nachträglich vermutlich auf Wunsch des späteren
Nutzers in ihrer Kapazität über das Maß hinaus erhöht wurde, das für den
Betrieb in der Beethovenhalle notwendig ist.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 18:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de