190355-1 · Antrag
Städtebauliche Entwicklung im Umfeld der "Dottendorfer Straße" (Ehem. Christian-Miesen-Gelände, In der Raste) in Bonn-Dottendorf Hier: Weitere Vorgehensweise (Alt 1912938, FF: Amt 61) Antrag zur Vorlage 190355
Kerndaten
- Nummer
- 190355-1
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 07.04.2020
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Empfehlung
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Antrag öffentlich 190355-1 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Brigitta Poppe-Reiners 03.04.2020 Städtebauliche Entwicklung im Umfeld der "Dottendorfer Straße" (Ehem. Christian-Miesen- Gelände, In der Raste) in Bonn-Dottendorf Hier: Weitere Vorgehensweise (Alt 1912938, FF: Amt 61) Antrag zur Vorlage 190355 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 20.05.2020 Empfehlung Inhalt des Antrags Der bahnparallele Freihaltekorridor wird deutlich verbreitert. Neben einer reservierten Fläche für ein oder zwei weitere Bahngleise und den Ausbau des Fahrradweges verbleibt ein eigenständiger Grünstreifen, der so breit angelegt wird, dass die vorhandene klimaregulierende Funktion, wie Kaltluftentstehung und Kaltluftleitbahn erhalten bleibt. Die Stadt kauft dazu die benötigten Flächen von den Eigentümern an. Begründung Der bisher vorgesehene bahnparallele Freihaltekorridor umfasst 25 Meter. Dieser Bereich wird benötigt um perspektivisch ein oder zwei weitere Bahngleise anzulegen, sowie einen Fahrradweg auszubauen. Um die Kaltluftversorgung für den Innenstadtbereich dauerhaft zu sichern, muss er umfangreich verbreitert werden. Der Freihaltekorridor darf nicht wie bisher vorgesehen, für Bahn- und Radverkehr versiegelt werden. Dies hätte neben der Bebauung eine weitere starke Erhitzung zur Folge und würde den Innenstadt Bereich von dieser wichtigen Kaltluftschneise und –zufuhr abtrennen. Die ZURES Planungshinweiskarte Nachtsituation besagt für die bahnparallele vorhandene Grünfläche im Bereich des Miesen-Geländes, dass es sich um Grünflächen handelt, die eine überdurchschnittliche Kaltluftvolumenstrom oder Kaltluftproduktionsrate aufweisen. Die angrenzende Bebauung profitiert von den bereit gestellten Klimafunktionen, weshalb diese Ausgleichsfunktion erhalten werden sollte. Die ZURES Planungshinweiskarte Nachtsituation besagt für die vorhandene Grünfläche im Bereich „In der Raste“, dass es sich um Grünflächen handelt, dieSeite 1 von 2 Seite 2 zum Einzugsgebiet einer Kaltluftleitbahn gehören, flächenhaften Kaltluftabluss vorweisen, eine Lokale Leitbahn bilden oder sie liegen in der Nähe von sehr ungünstig eingestuften Siedlungsbereichen und besitzen für die gegenwärtige Siedlungsstruktur wichtige klimaökologische Funktionen mit einer hohen Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsintensivierung. Die Hitzebelastung am Tag wird von der ZURES Planungshinweiskarte auf diesen Grünflächen mittel bis hoch eingestuft. Daher ist ein zusätzlicher ausreichend breiter Grünkorridor mit einer naturnahen Bepflanzung, einschließlich großkronigen Bäumen, essentiell wichtig. Um sowohl die Gleiserweiterung wie auch den Ausbau des Radweges zu ermöglichen und dennoch die wichtigen Kaltluftkorridor zu erhalten muss ein echter Grünstreifen planerisch angelegt und auf der Fläche umgesetzt werden. Dazu ist eine deutliche Verbreiterung dieses Korridors notwendig. Im laufenden Doppelhaushalt stehen dem Liegenschaftsamt Finanzmittel für einen Flächenankauf zur Verfügung. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:15 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de