190199 · Beschlussvorlage
Mitgliedschaft der Stadt Bonn in der PREVENT Abfall Allianz (alt: 1912519, FF: Amt 02)
Kerndaten
- Nummer
- 190199
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 11.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 190199 Mitgliedschaft der Stadt Bonn in der PREVENT Abfall Allianz (alt: 1912519, FF: Amt 02) Beratungsfolge Hauptausschuss 31.10.2019 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Aufgrund von verwaltungsinternen Abstimmungsnotwendigkeiten war eine fristgerechte Einbringung zur Sitzung des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft am 11.9.2019 nicht möglich. Der Bonner Oberbürgermeister soll die Stadt Bonn im Steuerungskreis vertreten. Die Allianz startet die Besetzung ihrer Gremien zeitnah. Bei einem späteren Beschluss über die städtische Mitgliedschaft wäre nicht mehr gewährleistet, dass die Stadt Bonn im Steuerungskreis entsprechend vertreten sein kann. Beschlussvorschlag Die Stadt Bonn tritt der PREVENT Abfall Allianz bei. Der Oberbürgermeister der Stadt Bonn vertritt die Stadt im Steuerungskreis der Allianz. Begründung Vorberatung: Beratungsfolge Sitzung Ergebnis Z. * Ausschuss für Internationales und Wissenschaft 11.09.2019 Einstimmig 3 Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz 10.10.2019 Mehrheit gg Linke, BBB bei Enth. Soli mit PN 3 Hintergrund Die PREVENT Abfall Allianz wurde im Mai 2019 auf gemeinsame Initiative des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Bundesumweltministeriums (BMU) ins Leben gerufen. Ihr gehören über 30 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen an. Die Allianz dient als Plattform für Austausch und internationale Kooperation. Sie will dazu beitragen, dass Abfälle weltweit minimiert, Schadstoffe eliminiert und Ressourcen im Kreislauf geführt werden. Federführung: Ratsbüro Dezernat: Dez. OBSeite 1 von 4 Seite 2 Zu diesem Zweck strebt die Allianz den Ausbau einer funktionierenden Abfall- und Kreislaufwirtschaft an. Die Mitglieder setzen sich gemeinsam für Vermeidung, Sammlung, Recycling und den Einsatz von Sekundärrohstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländern ein. Im Fokus stehen dabei Kunststoffabfälle aus Verpackungen und Einwegprodukten sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte. Ziele der Abfall Allianz Die Abfall-Allianz verfolgt einen klaren entwicklungspolitischen Auftrag mit folgenden Zielen: - Vernetzung von Akteuren entlang der Wertschöpfungskette mit dem Ziel, innovative Lösungen zur Reduzierung des Eintrages von Abfällen in die Umwelt voranzutreiben und Lösungsansätze in konkreten Projekten mit Partnern in Schwellen- und Entwicklungsländern umzusetzen; - Bereitstellung aktueller Informationen wie z. B. Studien, Gutachten und Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten; - Teilen von Know-How zu Technologien und Systemen für Abfallvermeidung, Abfallsammlung, Recycling, energetische Verwertung und Beseitigung; - Förderung eines auf lokale Kontexte angepassten Wissens- und Technologieaustausches; - Umsetzung von Demonstrationsprojekten mit ausgewählten Partnern in Schwellen- und Entwicklungsländern. Struktur der Abfall Allianz Die Abfallallianz besteht aus einem Steuerungskreis (= strategisches Leitungsgremium) und einem international besetzten Advisory Board (= Beratungsgremium). Dem Advisory Board gehört auch ICLEI an. Die Geschäfte der Allianz werden von einem Sekretariat wahrgenommen, das bei der GIZ in Bonn angesiedelt ist. Die Mitglieder der Allianz engagieren sich in vier thematischen Arbeitsgruppen. Mindestens einmal pro Jahr treffen sich alle Mitglieder im Plenum, um die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu präsentieren und weitere Schritte der Allianz zu besprechen. Der Steuerungskreis trifft sich 1-2 Mal im Jahr. Nutzen für die Stadt Bonn Die Stadt Bonn stellt ihre Erfahrungen in der kommunalen Abfallwirtschaft sowie in der kommunalen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit (Projektpartnerschaften) zur Verfügung und profitiert zugleich von den Erfahrungen und technologischen Entwicklungen der anderen Mitglieder. Darüber hinaus leistet die Stadt Bonn durch die Mitgliedschaft in der PREVENT Abfall Allianz und durch die Mitwirkung des Oberbürgermeisters im Steuerungskreis einen weithin sichtbaren Beitrag zur internationalen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit und stärkt ihr Profil als deutsche UNO-Stadt und Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit.Seite 2 von 4 Seite 3 Durch die Mitgliedschaft der Stadt Bonn in internationalen Netzwerken wie ICLEI – Städte für Nachhaltigkeit leistet die Stadt Bonn auch einen Beitrag zum internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch insbesondere mit Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Mitgliedschaft in der Abfall Allianz ist kostenfrei. Die Betreuung der Mitgliedschaft obliegt dem Amt für Internationales und Globale Nachhaltigkeit und erfolgt in Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Ämtern und städtischen Unternehmen. Anlage/n 1 Kurzbeschreibung (Flyer) (öffentlich)Seite 3 von 4 Wir engagieren uns in thematischen Arbeitsgruppen (AGs), in denen die verschiedenen Aktivitäten geplant und umgesetzt werden. AG1: Kunststoffabfall in Produktion und Konsum vermeiden, Nutzung von Kunststoffrezyklaten fördern. AG2: Kreisläufe für Verpackungen schließen, Rücknahme- und Recyclingsysteme für Verpackungen aufbauen. AG3: Rücknahme- und Recyclingsysteme für Elektro- und Elektronikaltgeräte aufbauen. AG4: Rahmenbedingungen für Abfall- und Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene verbessern. Gemeinsam für Kreislaufwirtschaft photo © GIZ / Dirk Ostermeier photo © GIZ / Dirk Ostermeier photo © GIZ / Karoline Owusu-Sekyere photo © GIZ / Daniel Hinchliffe Gemeinsam für Kreislaufwirtschaft Unsere ArbeitsgruppenWas wir tun foto © GIZ / Florian Kopp Wer wir sind Über 30 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen haben im Mai 2019 die PREVENT Abfall Allianz in Deutschland ins Leben gerufen. Sie dient als Plattform für Austausch und internationale Kooperation. Wir wollen dazu beitragen, dass • Abfälle weltweit minimiert, • Schadstoffe eliminiert und • Ressourcen im Kreislauf geführt werden. Dafür streben wir den Ausbau einer funktionierenden Abfall- und Kreislaufwirtschaft an. Gemeinsam setzen wir uns für Vermeidung, Sammlung, Recycling und den Einsatz von Sekundärrohstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländern ein. Im Fokus stehen dabei Kunststoffabfälle aus Verpackungen und Einwegprodukten sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte. Unsere Ziele • Wir vernetzen Akteure entlang der Wertschöpfungskette und dienen als Inkubator. • Wir stellen aktuelle Informationen für dynamische Lösungen bereit. • Wir fördern den auf lokale Kontexte angepassten Wissens- und Technologieaustausch. • Wir entwickeln Leitlinien und richten unsere Aktivitäten an diesen aus. • Wir setzen Demonstrationsprojekte mit Partnern in Schwellen- und Entwicklungsländern um. www.prevent-waste.net contact@prevent-waste.net Stand: Mai 2019 Haben wir Ihr Interesse geweckt? Werden Sie Mitglied!Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de