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190184 · Beschlussvorlage

KGS Laurentiusschule, Umbau ehemaliges Feuerwehrhaus zur Schulmensa mit Verwaltungsräumen (FF: SGB)

Nummer
190184
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
10.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung des Schulausschusses 13.11.2019 Empfehlung
  2. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 28.11.2019 Empfehlung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 03.12.2019 Anhörung
  4. Sitzung des Rates 12.12.2019 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage
öffentlich
190184
KGS Laurentiusschule, Umbau ehemaliges
Feuerwehrhaus zur Schulmensa mit
Verwaltungsräumen (FF: SGB)
Beratungsfolge
Schulausschuss 13.11.2019 Empfehlung
Betriebsausschuss SGB 28.11.2019 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 03.12.2019 Anhörung
Rat 12.12.2019 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Entwurfsplanung und Kostenberechnung zum Umbau des ehemaligen
Feuerwehrhauses zur Schulmensa mit Verwaltungsräumen an der KGS
Laurentiusschule wird zugestimmt.
Begründung
Mit Beschluss durch den Hauptausschuss am 28.01.2014 (DS-Nr.:
1312032NV4, Verbesserung der Kostensicherheit bei Investitions-vorhaben),
werden Planungen des SGB bei Investitionsvorhaben über 2 Mio. EURO, dem
Betriebsausschuss und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Mit Beschluss der Bezirksvertretung Bonn am 30.10.2018 (DS-Nr. 1811248)
wurde die Schaffung neuer OGS-Plätze durch den Umbau des ehemaligen
Feuerwehrhauses beschlossen.
Die Maßnahme beinhaltet den Umbau des ehemaligen Feuerwehrhauses mit
der zugehörigen rückwärtigen Wagenhalle, als auch den Neubau eines 2-
geschossigen Zwischentraktes zur Verbindung der beiden Bestandsgebäude.
Ein zusätzlich angesetzter verglaster Flurbereich ermöglicht die Erschließung
der Mensa und bietet Platz für die Essensausgabe.
Neben der räumlichen und baulichen Anbindung des alten Schulgebäudes an
das ehemalige Feuerwehrhaus, werden auch in Teilen der Schule selbst
Umbau – und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt.
Hierzu zählen insbesondere der Umbau des bisherigen Lehrerzimmers und
Büro der Schulleitung zu einem neuen Funktionsraum, die Umnutzung des
Sekretariats zu einem Möbellager für die Mensa, als auch die Schaffung
zusätzlicher Lehrer- WCs im Obergeschoss. Des Weiteren werden im Zuge der
Umbaumaßnahme die bestehenden haustechnischen Anlagen modernisiert.
Die Elektroplanung sieht die Erneuerung und Anpassung der bestehenden
Federführung:
Ratsbüro Dezernat:
Dez. OBSeite 1 von 4

Seite 2
ELA- Anlage vor, da diese aktuell zu klein für eine Erweiterung ist. Außerdem
wird die alte Heizungsanlage im Schulgebäude durch eine neue
energieeffiziente Kaskadenkesselanlage ausgetauscht. Der Bestandsverteiler
muss um eine Heizungsgruppe erweitert werden. Ein neuer Heizungsverteiler
wird in der neuen „Lüftungszentrale“ im Dachgeschoss des Schulgebäudes zur
Versorgung der Mensa, Küche und Verwaltungstrakt aufgestellt. Durch dieses
System kann das Gebäude effizienter beheizt werden und bietet im Störungsfall
eine höhere Betriebssicherheit.
Das Umbaukonzept geht von einer erdgeschossigen Mensanutzung mit einer
Küche für das Konzept „Cook& Hold“ aus. Die alte Wagenhalle wird als größter
Raum zum Essensbereich mit 84 Sitzplätzen umgebaut. Bei
Abendveranstaltungen bietet die Mensa Platz für max. 120 Personen mit einem
wandseitig angeordneten „Bühnenbereich“. Im neuen Zwischentrakt wird die
Spülküche, als auch die Ausgabetheke mit einem rückwärtigen Arbeitsbereich
untergebracht. Im ehemaligen Feuerwehrhaus sind die Essens-Anlieferung mit
Vorbereitung, die Personalräume mit Umkleide und WC und ein zusätzlicher
Differenzierungsraum mit direktem Anschluss an den o.g. Funktionsraum
geplant. Im Obergeschoss wird die Schulverwaltung mit einem großen
Teamraum für die Lehrer und Mitarbeiter der OGS, ein Kopierraum, das
Sekretariat und das Büro der Schulleitung untergebracht. Das Dachgeschoss
bietet Platz für zwei Büros und die Unterbringung der Lehrmittel.
Erschlossen werden kann das Gebäude über die Flure des Erd-, als auch des
Obergeschosses des alten Schulgebäudes. Die Lehrer werden zu
Arbeitsbeginn und Ende vermehrt den Zugang vom Dompfaffenweg aus
nutzen.
Die äußere Gestaltung des Baukörpers orientiert sich in der Struktur und
Farbgebung am alten Schulgebäude. Die Materialität des Klinker ist in
Anlehnung an das alte Feuerwehrhaus gewählt worden, dessen
Farbe mit den Tonplatten der Fassade des alten Schulgebäudes harmoniert.
Die Klinkerfassade ist außerdem beim rückwärtigen ersten Erweiterungsbau
vorhanden. Die großen Öffnungen der alten Hallentore werden verglast und
sollen an die Tore der Feuerwehr erinnern. In Teilen wird das farbige Glas des
ersten Erweiterungsbaus übernommen.
Zum Ende der Baumaßnahme werden die Außenanlagen des
Feuerwehrhauses ins Schulgelände integriert und neu angelegt. Der
Erschließungsbereich zum Dompfaffenweg erhält einen barrierefreien Zugang
für die Essensanlieferung, außerdem Parkplätze und Fahrradstellplätze. Im
Zuge der Tiefbauarbeiten werden die Grundleitungen des ehemaligen
Feuerwehrhauses erneuert und ergänzt.
Der Wärmeschutz wurde bei diesem Projekt über das Bauteilverfahren bzw.
den bauteilbezogenen Wärmeschutznachweis nach Vorgabe der Tabelle „U-
Werte im Rahmen von Sanierungen“ vom 30.11.2017 (Leitstelle Klimaschutz
56-1)erstellt.
Nach Abschluss der LPH 2 lagen die Schätzkosten bei 1,95 Mio. € (brutto). Im
Zuge der weiteren Planung wurden zusätzliche bauliche Maßnahmen
notwendig, die eine Erhöhung der Kosten in der Kostenberechnung der LPH 3Seite 2 von 4

Seite 3
zur Folge haben. Die veranschlagten Investitionskosten erhöhen sich in dieser
Bearbeitungsphase um 550.000 € (brutto).
Dies aus folgenden Gründen:
Mit Fortschreibung der Statik sind wesentlich umfangreichere Fundament- und
Unterfangungsarbeiten in der ehemaligen Wagenhalle notwendig.
Zusätzlich ist aufgrund der Küchenausstattung und zukünftigen Nutzung ein
neuer Elektro-Hausanschluss erforderlich, da der bestehende Stromanschluss
des Gebäudes nicht mehr ausreicht. Da das Schulgebäude ebenfalls keinerlei
Lastreserven aufweist, muss der Stromanschluss der ehemaligen Feuerwache
erhöht werden. Die Erneuerung des Hausanschlusses erfolgt über die
Stadtwerke.
Da die bestehende Hausalarmanlage nach den aktuellen Regeln der Technik
nicht mehr vollumfänglich den Anforderungen entspricht und nur bedingt
erweitert werden kann, muss eine neue zentrale ELA-Anlage im Bestand
realisiert werden. Diese macht wiederum Anpassungen an den Lautsprechern
im Bestand notwendig. Ebenfalls ist eine Ertüchtigung der
Sicherheitsbeleuchtung umfangreicher als zunächst angenommen.
Die Leistung der Lüftungsanlage wurde erhöht, um bei sonstigen
Veranstaltungen die Nutzung mit bis zu 120 Personen zu ermöglichen.
Des Weiteren werden im Bestand zusätzliche Lehrer-WC-Anlagen errichtet, um
den Forderungen an Arbeitsstätten gerecht zu werden.
Zusätzlich beinhaltet die Kostenberechnung 36.000 € für
Einrichtungsgegenstände. Dies betrifft die Einrichtung von 2 Klassenräumen,
welche im Bestand entstehen, sowie 2 Digitaldisplays.
Gemäß der aktuellen Kostenberechnung belaufen sich die Kosten für die
Kostengruppen 200-700 auf 3,05 Mio. € (brutto).
Es ergibt sich eine Kostenerhöhung von 30% im Vergleich zur
Kostenschätzung, inklusive einem Risikozuschlag von 15% und einer jährlichen
Kostensteigerung von 4%.
Bei Sanierungsmaßnahmen wird grundsätzlich ein Risikozuschlag zwischen
10% und 30% nach einer vorab erfolgten Risikoanlayse kalkuliert, der die
Schwankungsbreite bei sanierungsbedürftigen Objekten abdeckt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnun
g
Produkt Produktbezeichnung
0.00 Innere Verwaltung 0.00.00 Gebäudemanagement Bonn
Investive Kosten der MaßnahmeSeite 3 von 4

Seite 4
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen 288.000 604300 2019 288.000
1.794.000 604300 2020 1.794.000
969.000 604300 2021 969.000
Einzahlungen 0
Investiver
Finanzsaldo 3.051.000 3.051.000
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
Bauunterhaltung(1,2%) 36.612 604400
Abschreibungen(80Jahre) 76.275 650000
Zinsen(1,5%) 45.765 660000
Einzahlungen /
Erträge
0
Haushaltsbelastung
jährlich 158.652
Anlage/n
KeineSeite 4 von 4

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Datenstand: 02.11.2026, 22:10 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de