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190174 · Antrag

Funktionierender Gesundheitsstandort Bonn: Pflegekräftemangel entgegenwirken (alt: 1911368; FF: CDU, GRÜNE, FDP)

Nummer
190174
Art
Antrag
Veröffentlicht
11.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 11.10.2019
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 26.11.2019

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen 26.11.2019 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 224 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 190174-1 ST Funktionierender Gesundheitsstandort Bonn: Pflegekräftemangel entgegenwirken (alt: 1911368ST2; FF: Amt 53)

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Antrag
öffentlich
190174
Funktionierender Gesundheitsstandort Bonn:
Pflegekräftemangel entgegenwirken (alt: 1911368;
FF: CDU, GRÜNE, FDP)
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit
und Wohnen
26.11.2019 Empfehlung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen,
 ob und unter welchen Voraussetzungen eine Zusammenarbeit mit dem
Rhein-Sieg-Kreis zur regionalen Vernetzung der Angebote für die
fachpraktische Ausbildung in der Pflege möglich wäre;
 ob und mit welchen Mitteln die Verwaltung die digitalen Möglichkeiten
zur Suche freier Plätze für das Ableisten der Praxiseinsätze
unterstützen kann
 ob und unter welchen Voraussetzungen eine Datenbank eingerichtet
werden kann, die mögliche Einsatzorte für die fachpraktische
Ausbildung auflistet und freie Kapazitäten anzeigt.
 ob und in wieweit die Verwaltung sich bei der Unterstützung der
praktischen Ausbildung überhaupt in der Lage sieht im Sinne des
zukunftsweisenden Ausbaus eines funktionierenden
Gesundheitsstandortes Bonn
Die regionale Gesundheitskonferenz ist zu beteiligen.
Dem Ausschuss ist zu berichten.
Begründung
Vorberatung:
Gremium Sitzung Ergebnis Z. *
Antragsteller/in:
Stv. Giersberg und CDU-Fraktion, Stv. Dr. Standop und Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Stv. Dörtlemez
und FDP-FraktionSeite 1 von 5

Seite 2
Ausschuss für Soziales,
Migration, Gesundheit und
Wohnen
21.05.2019 Mit Mehrheit von SPD,
Grüne, FDP, BBB,
Sozialliberale gegen
CDU und Linke mit
Maßgabe vertagt, sh.
1911368EB3
3
Ausschuss für Soziales,
Migration, Gesundheit und
Wohnen
10.07.2019 Einstimmig vertagt in die
Sitzung des ASMGW am
26.11.2019.
3
Mit dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe, das am 10.10.2018 in Kraft trat,
wird der Grundstein für eine zukunftsfähige und qualitativ hochwertige
Pflegeausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege gelegt.
Während die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ein gestuftes Inkrafttreten
bis zum 1. Januar 2020 vorsieht, tritt die Finanzierungsverordnung bereits zum
1. Januar 2019 in Kraft.
Der Träger der praktischen Ausbildung schließt mit dem oder der
Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag ab und übernimmt damit die
Verantwortung für die Durchführung der praktischen Ausbildung.
Es gilt, dem Auszubildenden 2500 Praxisstunden im Orientierungseinsatz,
Pflichteinsatz und Vertiefungseinsatz zu ermöglichen. Die Hälfte der
Praxisstunden wird er bei dem Träger selber erbringen, die zweite Hälfte bei
externen Praxisanbietern.
Die Organisation des praktischen Einsatzes hat aufgrund der neuen
Anforderungen zeitlich stark zugenommen. Der Organisationsaufwand wird
derzeit nicht adäquat vergütet. Es steht zu befürchten, dass besonders kleinere
Ausbildungsträger den Aufwand nicht leisten können und deshalb aus der
Ausbildung für Pflegeberufe aussteigen werden. Eine weitere Verknappung von
Pflegekräften ist dann zu befürchten.
Die Organisation umfasst:
 die Sicherstellung aller Praxiseinsätze an den anderen praktischen
Lernorten,
 die Sicherstellung der gesamten zeitlich und inhaltlich gegliederten
Durchführung der praktischen Ausbildung auf der Grundlage eines
Ausbildungsplans. Die betriebliche Ausbildung kann maximal in sechs
verschiedenen Einrichtungen stattfinden.
Zuständig für die Organisation der Praxiseinsätze im Einzelnen ist der Träger
der praktischen Ausbildung. Bestandteil des Ausbildungsvertrages ist der
Ausbildungsplan, der die Praxiseinsätze in den Lehrplan integriert.Seite 2 von 5

Seite 3
Der Träger der praktischen Ausbildung kann die Organisation der
Lernortkooperationen auf die Pflegeschule (im Eigenbetrieb oder kooptiert)
übertragen.
Die Beratungsteams des BmfSFJ unterstützt bei der Bildung von
Ausbildungsverbünden.
Anlage/n
1 Ergänzungsblatt zu 190174 (öffentlich)Seite 3 von 5

Bundesstadt Bonn TOP hh:mm
Der Oberbürgermeister BE
Amt 50 Ergänzungsblatt
- öffentlich nach § 48 Abs. 2 Satz 1 GO NRW
Drucksachen-Nr.
1911368EB3
Externe Dokumente Eingang Ratsbüro
22.05.2019
Betreff
Funktionierender Gesundheitsstandort Bonn: Pflegekräftemangel
entgegenwirken
Gremium Sitzung Ergebnis *
Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen 21.05.2019 Mit Mehrheit von SPD,
Grüne, FDP, BBB,
Sozialliberale gegen CDU
und Linke mit Maßgabe
vertagt
Ergebnis der Beratung
Die Verwaltung führt Gespräche mit den Pflegeschulen, um
festzustellen, ob von dort ein Vernetzungsbedarf der Angebote für die
fachpraktische Ausbildung gesehen wird.
Die Verwaltung berichtet im nächsten Ausschuss hierzu.
- - - - -
Nach einer umfänglichen Diskussion stellt Frau Stv. Dr. Standop
(Grüne) einen Vertagungsantrag mit der vorstehenden Maßgabe, der in
der Folge mit Mehrheit von SPD, Grüne, FDP, BBB, Sozialliberale gegen
CDU und Linke angenommen wurde.
- - - - -
Der urprüngliche Antrag (DS 1911368) von CDU und FDP hatte folgenden
Inhalt:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen,
 ob und unter welchen Voraussetzungen eine Zusammenarbeit mit dem
Rhein-Sieg-Kreis zur regionalen Vernetzung der Angebote für die
fachpraktische Ausbildung in der Pflege möglich wäre;
 ob und mit welchen Mitteln die Verwaltung die digitalen
Möglichkeiten zur Suche freier Plätze für das Ableisten der
Praxiseinsätze unterstützen kannSeite 4 von 5

 ob und unter welchen Voraussetzungen eine Datenbank eingerichtet
werden kann, die mögliche Einsatzorte für die fachpraktische
Ausbildung auflistet und freie Kapazitäten anzeigt.
 ob und in wieweit die Verwaltung sich bei der Unterstützung der
praktischen Ausbildung überhaupt in der Lage sieht im Sinne des
zukunftsweisenden Ausbaus eines funktionierenden
Gesundheitsstandortes Bonn
Die regionale Gesundheitskonferenz ist zu beteiligen.
Dem Ausschuss ist zu berichten.Seite 5 von 5

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Datenstand: 02.11.2026, 21:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de