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190103 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Verbesserte Anbindung des Ortsteils Schweinheim an den ÖPNV (alt: 1912791, FF: Dez OB)

Nummer
190103
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
11.10.2019
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 11.10.2019
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 06.11.2019

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.11.2019 Entscheidung federführend
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
190103
Bürgerantrag: Verbesserte Anbindung des Ortsteils
Schweinheim an den ÖPNV (alt: 1912791, FF: Dez
OB)
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.11.2019 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Inhalt des Bürgerantrages
Der an die Bezirksvertretung Bad Godesberg gerichtete
Bürgerantrag hat folgenden Wortlaut:
Die Bezirksvertretung Bad Godesberg möge
dem Rat und den SWB dringend empfehlen,
die notwendigen Beschlüsse zu fassen bzw.
die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen,
damit im Ortsteil Schweinheim mindestens
alle 20 Minuten Busse fahren, wie vor dem
Fahrplanwechsel Ende August 2019.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem
beigefügten Online-Bürgerantrag.
Anlage/n
1 ÖPNV Schweinheim (öffentlich)
2 ÖPNV Schweinheim nichtöffentlich (nichtöffentlich)
Federführung:
Bezirksverwaltungsstelle Bad Godesberg Dezernat:
Dez. ISeite 1 von 3

Bürgerantrag Online
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worden zu sein.
Datum
02.09.2019
Institution / Verein
Initiative "Bonn-Schweinheim nicht abgehängt"
Anrede Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Busfahrplan in Bonn-Schweinheim (mindestens) für Schüler/innen wieder auf die alte, bessere Taktung zurück
ändern
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_01_002
YhySaruU
02.09.19 13:16Seite 2 von 3

Ihr Antrag
Die Bezirksvertretung Bad Godesberg möge dem Rat und den SWB dringend empfehlen, die notwendigen
Beschlüsse zu fassen bzw. die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit im Ortsteil Schweinheim
mindestens alle 20 Minuten Busse fahren, wie vor dem Fahrplanwechsel Ende August 2019.
Zum Fahrplanwechsel wurde die bisherige Linie 615 eingestellt, die bislang alle 20 Minuten durch ganz
Schweinheim fuhr. Der neue Busverkehr erfolgt jetzt auf getrennten Linien, zweigeteilt durch die durch die
Buslinien 638 und 639. Damit ist das untere Schweinheim auf beiden Seiten nur noch in einem 30-Minuten-Takt
zu erreichen bzw. kann nur jede halbe Stunde Richtung Innenstadt verlassen werden. Nur im oberen
Schweinheim ist durch die Zusammenführung der beiden Buslinien eine höhere Taktung gegeben, dort fahren
die Busse alle 15 Minuten.
Für Schüler/innen im unteren Schweinheim ist der neue Takt besonders am Morgen eine Zumutung. Nehmen wir
das Beispiel Busstation Schloss Rheinblick, die auf dem Burgblick angesiedelt wurde: Dort fährt der Bus Richtung
Stadt entweder um 6.52 oder erst um 7.22. Wer eine Schule weiter in der Innenstadt hat, erreicht diese dann
schon um 7.15 und steht vor geschlossenen Türen, bei manchen Schulen, eine halbe Stunde vor
Unterrichtsbeginns. Wer um 7.22 Uhr fährt, kommt erst gegen 7.50 an und kommt damit zu spät zum Unterricht.
Es ist keine Alternative von der einen Buslinie (638) in Schweinheim zur anderen (639) zu laufen (was ohnehin für
Schüler/innen am Morgen bei Dunkelheit oder Regen eine Zumutung wäre, weil das über 10 Minuten dauert,
und auch nicht weiterhilft, da auch die Buslinie im südlicheren Schweinheim bereits um 7.06 fährt und dann erst
wieder um 7.36 Uhr, auch bei der anderen Buslinie wären ein bis zwei Busse in der Zwischenzeit für
Schüler/innen erforderlich).
In anderen Städten in Deutschland fahren Busse für Schüler am Morgen sogar im Zehnminutentakt. Es fehlt
konkret mindestens der (alte) Bus um 7.12 Uhr. Wobei in den Morgenstunden mehrere Zusatzbusse sinnvoll
wären, da Schüler/innen unterschiedlich gelegene Schulen haben.
Es ist unverantwortlich, dass die Stadt Bonn die Schüler/innen zwingt, in der Winterzeit entweder bei Dunkelheit
aus Schweinheim zu Fuß zum U-Bahnhof zu laufen oder durch das Waldstück bei der AWO zur U-Bahn Wurzer
Straße oder eben ständig zu früh in der Dunkelheit vor den Schulen stehen oder umgekehrt zu spät kommen zu
müssen.
Es ist erforderlich, hier umgehend mindestens eine Sonderfahrt am Morgen einsetzen zu lassen. Es kann nicht
sein, dass die Bürger auf eigene Kosten einen Schulbus organisieren müssen bzw. dass Eltern derzeit die Kinder
mit dem Auto zur U-Bahn fahren, was weder ökologisch ist noch die Verkehrssituation in der Stadt fördert.
Natürlich wäre auch zu prüfen, dass für die übliche Rückfahrtszeit eine höhere Taktung erfolgt; am wichtigsten
wäre aber der Morgen.
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass natürlich auch andere Bürger, z.B. Bewohner des AWO-Altenheimes,
deren Besucher und Personal, durch den Fahrplanwechsel abgehängt worden sind. Gerade in Hinblick auf diesen
Personenkreis wäre ganz grundsätzlich die Umstellung auf den 20-Minuten-Takt anzugehen.
Alternativ könnten die Buslinien wieder zusammengeführt werden, wie bisher über die Buslinie 615, ggf. falls
sich die Anwohner von Alt-Schweinheim-Mitte weiterhin gegen den Durchgangsbusverkehr äußern sollten, statt
durch Alt-Schweinheim in einer Kurve Horionstraße, Winterstraße nach unten und dann rechts über den
Burgblick wieder zur AWO und von dort aus wieder die Winterstraße hoch.
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Datenstand: 02.11.2026, 21:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de