190094 · Antrag
Draitsch- und Kurfürstenquelle: Beantragung von Zulassung und Herstellungserlaubnis (alt: 1911432)
Kerndaten
- Nummer
- 190094
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 11.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- Draitsch- und Kurfürstenquelle: Beantragung von Zulassung und Herstellungserlaubnis (alt: 1911432ST2)
- Draitsch- und Kurfürstenquelle: Beantragung von Zulassung und Herstellungserlaubnis (alt: 1911432AA3, FF: CDU-Fraktion)
- Draitsch- und Kurfürstenquelle: Beantragung von Zulassung und Herstellungserlaubnis
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Antrag öffentlich 190094 Draitsch- und Kurfürstenquelle: Beantragung von Zulassung und Herstellungserlaubnis (alt: 1911432) Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.11.2019 Entscheidung Inhalt des Antrags 1. Die Verwaltung beantragt für die beiden Bad Godesberger Heilwasserquellen Zulassungen und Herstellungserlaubnisse, die ein Inverkehrbringen der jeweiligen Quellwässer für die gewerbliche Abfüllung sowie den gewerblichen Verkauf ermöglichen. 2. Die Verwaltung führt Gespräche mit Brunnenbetrieben mit dem Ziel, diesen die gewerbliche Abfüllung und das Inverkehrbringen zu ermöglichen und gegen Konzession zu übertragen. 3. Der existierende ortsgebundene Ausschank bleibt dabei in der vorliegenden Form erhalten. Begründung Vorberatung: Gremium Sitzung Ergebnis Z. * Bezirksvertretung Bad Godesberg 19.06.2019 vertagt 1 Die Bad Godesberger Heilquellen, insbesondere die Draitschquelle waren die Grundlage für die Entscheidung des letzten Kurfürsten Maximilian Franz, Bad Godesberg zu einer Kurstadt auszubauen. Er ließ damals die Wasserqualität bestimmen, die Quelle neu fassen und veranlasste den Bau von Redoute, Theater (heute Haus an der Redoute) sowie Gästehäusern (die kurfürstliche Zeile). Wären nicht im Zuge der französischen Revolution die Rheinlande durch napoleonische Truppen besetzt worden, so hätte sich mit Sicherheit aus dem Dorf Godesberg ein klassischer Kurstandort entwickelt. Mit in das historische Gesamtbild gehört das Vorspiel Beethoven vor Haydn, welches sich in der Antragsteller/in: Bzv. Wolfgang Heedt, Stv. Achim Schröder und FDP-FraktionSeite 1 von 2 Seite 2 Redoute zugetragen hat, sowie die wissenschaftshistorisch bedeutsame Arbeit von Ferdinand Wurzer, einem Begründer der chemischen Wissenschaft, bei der Bestimmung der Wasserqualität. Die Qualität des Wasser wurde zumindest in der Vergangenheit als so herausragend eingestuft, dass es vor dem 1. Weltkrieg sogar exportiert, dank seiner hohen Qualität auf mehren Weltausstellungen prämiert sowie als „Tafelgetränk des englischen Hofes“ geführt wurde. 1926 wurde dem Ort Godesberg das Prädikat „Bad“ verliehen. Vor diesem geballten historischen Hintergrund halten es die Antragsteller für fahrlässig, auf das Vermarktungspotenzial und das damit einhergehende touristische Potenzial zu verzichten und beantragen hiermit, die Vermarktung beider Quellen wieder aufleben zu lassen und an einen erfahrenen Brunnenbetrieb als Abfüller und Inverkehrbringer zu übertragen. Als Anschub zur Vermarktung soll das Wasser in Bonner Kliniken, Schulen, öffentlichen Gebäuden, bei Konferenzen und Tagungen sowie in Kantinen ausgeschenkt werden. Dabei soll auch darüber nachgedacht werden, die Wässer werbewirksam als Beethoven-Wasser und Haydn-Wasser zu vermarkten. Es wird dabei sichergestellt, dass der traditionelle ortsgebundene Ausschank beider Quellen in der bewährten Form aufrecht erhalten bleibt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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