190052 · Beschlussvorlage
Entsperrung von Haushaltsmitteln für die Inspizientenrufanlage im Schauspielhaus Bad Godesberg
Kerndaten
- Nummer
- 190052
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 17.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses Finanzen- und Beteiligungen Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 190052 Entsperrung von Haushaltsmitteln für die Inspizientenrufanlage im Schauspielhaus Bad Godesberg Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen Entscheidung Beschlussvorschlag Für die Erneuerung der Inspizientenrufanlage im Schauspielhaus Bad Godesberg werden 845.000 € aus folgendem Ansatz entsperrt: Finanzstelle: 5.41.90.04.11.2000 Bezeichnung: Gewähr. Ausleih. vU,Be Finanzposition: 78.6500 Begründung Um den Spielbetrieb im Schauspielhaus Bad Godesberg aufrechterhalten zu können, ist es dringend notwendig, die vorhandene Inspizientenrufanlage zu ersetzen. Die Inspizientenrufanlage ist das wichtigste Arbeitsmittel der Inspizientinnen und Inspizienten, also derjenigen, die den gesamten künstlerischen und technischen Ablauf von Vorstellungen und Proben koordinieren und überwachen. Die Anlage stellt neben der Kommunikation zu den einzelnen technischen Bereichen und Stellwerken auch den Einruf der Schauspielerinnen und Schauspieler zu den einzelnen Auftritten sowie die Steuerung der Lichtzeichen sicher. Des Weiteren ist über die Anlage ebenfalls die Steuerung der Mithöranlage sowie die Video-Bühnentotale organisiert. Ohne sie wären Produktionen, wie sie am Theater Bonn inszeniert werden, überhaupt nicht möglich. Die komplexe Koordination von Lichtzeichen für licht-, ton- und maschinentechnische Einsätze in Kombination mit Einrufen, welche bei jeder Vorstellung teilweise bis zu hundertmal vorkommen, ist nur mit einer verlässlich funktionierenden Inspizientenrufanlage möglich. Die im Schauspielhaus vorhandene Anlage kommt nun in das 23. Jahr. Ersatzteile werden von den Herstellern schon lange nicht mehr angeboten. Die geringen Bestände an Ersatzteilen im Haus sind in der Zwischenzeit aufgebraucht worden, so dass ein Betrieb der Anlage bereits seit geraumer Zeit nur mit erhöhtem Risiko möglich ist. Ausfälle, zum Glück bisher nur beim Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IVSeite 1 von 2 Seite 2 Probenbetrieb, zeigen, dass bei einer vergleichbaren Störung oder einem Ausfall der Anlage während einer Vorstellung mit einem Vorstellungsabbruch zu rechnen ist. Es besteht somit dringender Handlungsbedarf. Für die Erneuerung der Anlage, die nur in der spielzeitfreien Zeit erfolgen kann, soll die verlängerte Spielzeitpause 2020 genutzt werden. Über ein Fachingenieurbüro wurde ein Konzept mit Kostenabschätzung erstellt. Die Schätzkosten belaufen sich auf 667.000 € brutto. Hinzu kommen Planungs- /Honorarkosten von 178.000 € brutto, insgesamt somit ein Finanzbedarf von 845.000 € brutto. Die Mittel stehen im Rahmen eines Haushaltsausgaberestes aus Vorjahren im investiven Haushalt im Bereich des Kulturamtes zur Verfügung. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe 1.04.11 Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung Theater Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen 845.000 5419004112000/786500 Haushaltsrest aus Vorjahren Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de