190048-1 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Kindertagesstätte am Weidenweg
Kerndaten
- Nummer
- 190048-1 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 31.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 190048-1 ST Kindertagesstätte am Weidenweg Beratungsfolge Hauptausschuss 31.10.2019 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Sachstand der Kita Weidenweg Zur baulichen Situation: Aufgrund eines Wasserschadens während der Schließzeit führte die Durchfeuchtung der Wände zu Ausblühungen und Putzabplatzungen. Es liegt eine Bodenabsenkung, durch austretendes Wasser vor. Zur Feststellung des Ausmaßes des Wasserschadens musste der Boden geöffnet werden. Estrich und Parkett müssen erneuert bzw. überarbeitet werden. Zurzeit wird der asbesthaltige Wandputz im dritten Abschnitt (von insgesamt 7) entfernt. Darüber hinaus hat der Elektriker seit der 41. KW mit seinen Tätigkeiten begonnen. Die komplette Elektrik muss aufgrund der Entfernung des Putzes überprüft und in großen Teilen erneuert werden. Durch die Vibrationen bei der Schadstoffsanierung gehen (innen) Glasscheiben der Einfachverglasung (auch aufgrund des falschen Einbaus der Glasscheiben) kaputt und müssen entsprechend dem Stand der Technik (F30/ G30) erneuert werden. Es wurden Bestandsmängel aus der Zeit der Herstellung des Gebäudes (1993) festgestellt, an mehreren Stellen gibt es Abnutzungserscheinungen. Die innenliegende Entwässerung des Daches ist undicht. Türen sind falsch eingebaut worden und müssen ersetzt werden. Es existieren Faserzementplatten zwischen den Sparren, die auf Schadstoffe untersucht werden müssen. Aufgrund des Alters existieren schadhafte Wasserleitungen. Der Wand-/ Dachanschluss ist nicht fachgerecht ausgeführt worden. Da Steine in der Wand- bzw. Dachkonstruktion lose sind bzw. fehlen, muss die Statik überprüft werden. Viele Ausführungen entsprechen nicht mehr den aktuellen Brandschutz- anforderungen und müssen erneuert bzw. neu hergestellt werden. Federführung: 51 Amt für Kinder, Jugend und Familie Dezernat: Dez. VSeite 1 von 3 Seite 2 Die Bestandsaufnahme ist voraussichtlich am 13.12.2019 mit der geplanten Fertigstellung der Putzentfernung abgeschlossen. Im Zuge der Putzentfernung (bis 13.12.2019) könnten noch weitere Mängel auftreten, daher ist diese Auflistung nicht als abschließend zu werten. Nach Einschätzung des SGBs sollte die Fertigstellung der Einrichtung bis spätestens zum Ende des Kindergartenjahres zu schaffen sein, so dass in der Schließzeit der Umzug realisiert werden kann. Alle Arbeiten werden schnellstmöglich ausgeführt, die Baustelle ist immer gut besetzt. Zur Betreuungssituation: Die Kinder sind derzeit auf fünf Beueler Einrichtungen verteilt. Diese Lösung erfolgte in der Annahme, dass sie für maximal zehn Wochen tragen müsse. Als bekannt wurde, dass sich die Fertigstellung um Monate verschieben würde, hat die Fachverwaltung beschlossen, die Kinder in dem für die Auslagerung der Kita Weinheimstraße vorgesehenen Container (ehemals Container an der Herpenstraße) unterzubringen, weil es weder den Kindern und ihren Eltern noch dem Personal zumutbar ist, über einen derart langen Zeitraum aufgeteilt zu sein. Die Eltern wurden darüber an einem Elternabend am 26.09.2019 und per eMail informiert. Zugleich wurde Ihnen angeboten, dass sie sich bei Fragen und Problemen an die Fachabteilung wenden können. Dieses Angebot haben 25 Familien in Anspruch genommen. Alle Wünsche von Eltern, dass ihr Kind/ihre Kinder dauerhaft in der Einrichtung bleiben können, in der sie derzeit betreut werden, können erfüllt werden. Aktuell geht die Verwaltung davon aus, dass 15 Kinder nicht mit in die Container ziehen, sondern dauerhaft einen anderen Kindergarten besuchen werden. Da der Container für vier und nicht für die fünf Gruppen des Weidenwegs ausgelegt ist, steigt damit das Raumangebot für die umziehenden Kinder. Der neben den Containern gelegene Spielplatz und eine zusätzliche Grünfläche werden zur Straße mit einem Zaum abgesichert, so dass den Kindern ein großes Außengelände zur Verfügung steht. Das Außengelände des Containers wird durch ein verschließbares Tor mit dem der Kita Weinheimstraße verbunden, so dass alle Kinder Zugang zu allen Spielmöglichkeiten haben. Die Verwaltung wird einen Shuttledienst einrichten, der zu einer noch festzulegenden Zeit am Vormittag die Kinder gemeinsam mit den Eltern von der Haltestelle Ramersdorf nach Niederholtorf zur Interimskita fährt. Die Eltern können den Bus dann nutzen, um wieder mit nach Ramersdorf zurückzufahren. Am Nachmittag wird es entsprechend der unterschiedlichen Betreuungsverträge der Kinder zwei Abholzeiten geben. Wieder begleiten die Eltern ihre Kinder. Der Shuttlebus wird zeitlich genau zwischen den beiden öffentlichen Abfahrtszeiten der Stadtwerke eingesetzt. D.h. Abfahrtszeit ÖPNV immer zur vollen und halben Stunde, der Shuttlebus morgens um viertel nach undSeite 2 von 3 Seite 3 nachmittags viertel vor, so dass die Eltern zu den Hol- und Bringzeiten der Kita im Viertelstundentakt nach Niederholtorf fahren können. Um für die Eltern einen Ausgleich für zusätzliche Fahrtzeiten zu schaffen und zugleich nicht in großem Umfang Überstunden bei den Fachkräften zu produzieren, wird die Betreuungszeit für die Zeit der Auslagerung pro Tag um 15 Minuten erhöht. Betreuungsbeginn, Abfahrtszeit des Busses am Morgen und die Verteilung der Stunden auf die Wochentage (z.B. frühere Schließzeit am Freitag möglich zugunsten längerer Öffnungszeiten an anderen Wochentagen) richtet sich nach dem Bedarf der Mehrheit der Eltern. Dazu wird eine Abfrage bei den Eltern erfolgen. Die Verwaltung hat sich entschlossen, einen Shuttle anzubieten, bei dem die Eltern ihre Kinder begleiten müssen, weil andere Lösungen nicht praktikabel erscheinen. Auf diese Weise kann ein Linienbus genutzt werden, bei dem es unwesentlich ist, ob an einem Wochentag mehr Familien das Angebot nutzen als an einem anderen. Die Familien haben die Möglichkeit, spontan zu entscheiden, ob sie den Shuttle nutzen oder nicht. Das ist bei einer durch Personal begleiteten Busfahrt nicht möglich, da die Plätze dort sehr beschränkt sind und je nach Anzahl der Kinder mehr oder weniger Personen mitfahren müssen. Außerdem ist es weder den Kindern noch dem Personal zumutbar, im Winter in der Dunkelheit an der Haltestelle in Ramersdorf anzukommen und dort u.U. auf ihre Eltern zu warten. Von Seiten SGB wurde ein Abriss des Gebäudes zu keiner Zeit als notwendig angesehen. Die Bausubstanz der Einrichtung ist gut, auch große Teile der technischen Ausstattung sind weitestgehend in gutem Zustand, so dass nur Reparaturen und erforderliche Erweiterungen ausgeführt werden müssen. Es sind mehrere Alternativstandorte geprüft worden, allerdings sind alle Alternativen wieder verworfen worden, da kein alternatives Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht. Des Weiteren wurde ebenfalls von Amt 51 über einen Abriss und Neubau an gleicher Stelle nachgedacht. Allerdings wären die Kosten für einen Abriss und Neubau um ein Vielfaches höher, als die jetzigen Kosten. Hinzu kam, dass die Planung und Realisierung eines Neubaus nicht unter drei Jahren zu schaffen wäre. Der Aufbau einer Containeranlage, dauert mindestens 12 Monate, vorausgesetzt es findet sich ein geeignetes Grundstück, welches den Anforderungen einer Kitanutzung entspricht. Der Aufbau der Containeranlage an der Weinheimstraße war lange plant. Die im Antrag unter Ziffer 2 dargestellten Aufträge an die Verwaltung sind mit den beschriebenen Maßnahmen erfüllt. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de