190031-1 AA · Änderungsantrag
Zukunftsoptionen für die Infrastruktur des Theaters Bonn (alt: 1812528AA3, FF: SoLi)
Kerndaten
- Nummer
- 190031-1 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 09.10.2019
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 190031-1 AA Zukunftsoptionen für die Infrastruktur des Theaters Bonn (alt: 1812528AA3, FF: SoLi) Beratungsfolge Rat 07.11.2019 Kenntnisnahme Inhalt des Änderungsantrags Die Beschlussvorlage wird um die Ziffern 2 und 3 ergänzt, die bisherige Ziffer 2 wird – geändert - zu Ziffer 4: 1. Der Rat nimmt die Untersuchungsergebnisse zu „Zukunftsoptionen für die Infrastruktur des Theaters Bonn“ zur Kenntnis. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, ggf. unter Zuhilfenahme der Firma actori ein Szenario 7 für die Jahre 2020 bis 2069 (s. actori-Gutachten) auszuarbeiten, zur Vergleichbarkeit auf das Jahr 2023 zu diskontieren. Dieses Szenario 7 soll folgende Eckpunkte in die Berechnung aufnehmen: a) Instandsetzung des Schauspielhauses bei laufendem Betrieb, b) Niederlegung des Operngebäudes, Einstellung des Opernbetriebs ab 1.8.2023 und Verkauf des Grundstücks, c) Instandsetzung der Werkstätten Beuel unter Berücksichtigung reduzierter Anforderungen entsprechend Punkt b). 3. Die Verwaltung wird beauftragt, bei den Szenarien 1,2,4,5,6 und 7 die Kosten für die Instandsetzung oder einen Neubau der Stadthalle Bad Godesberg zu berücksichtigen, um eine Vergleichbarkeit mit Szenario 3 zu ermöglichen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, für den Rat und seine Gremien einen Vorschlag für die nun erforderliche Entscheidungsfindung sowie für ein geeignetes Bürgerbeteiligungsverfahren einschließlich eines Zeit- und Kostenrahmens zu unterbreiten. Grundlage der Bürgerbeteiligung sollen die sieben von actori untersuchten Zukunftsszenarien sowie vom Rat und seinen Gremien noch zu beschließende Eckpunkte sein. Begründung Kulturausschuss 04.10.2018 1. Lesung Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 10.10.2018 einstimmig vertagt bei Anerkennung der Tagesordnung Antragsteller/in: Stv. Felix Kopinski Stv. Sebastian Kelm Stv. Dr. Carsten Euwens und Die SozialliberalenSeite 1 von 3 Seite 2 Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 20.11.2018 bei Anerkennung der Tagesordnung mit Mehrheit (CDU, Grüne, FDP und AfB gegen SPD, Linke, Sozialliberale und BBB) abgesetzt und vertagt Kulturausschuss 22.11.2018 vertagt in Sondersitzung 04.12.2018 Kulturausschuss 04.12.2018 Sitzung abgesagt Rat 11.12.2018 bei Anerkennung der TO von der TO abgesetzt und vertagt Kulturausschuss 17.01.2019 mehrheitlich ohne Votum in Rat mit Maßgabe, sh. 1812528EB4 Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda 24.01.2019 sh. 1812528 Rat 07.02.2019 bei Anerkennung der TO von der TO abgesetzt und vertagt Rat 28.03.2019 bei Anerkennung der TO abgesetzt und vertagt bis die Evaluierung abgeschlossen ist Zu Ziffer 2. Ausweislich des Titels der Beschlussvorlage handelt es sich bei den von der Firma actori untersuchten Szenarien um Zukunftsvisionen für die Infrastruktur des Theaters Bonn. Alle diese Möglichkeiten gehen von einem Erhalt des Theater- und insbesondere des Opernbetriebes in Bonn aus. Eine gewünschte und geplante Bürgerbeteiligung kann jedoch nur dann glaubhaft durchgeführt werden, wenn den Bürgern verschiedene, seriös gerechnete Alternativen zur Auswahl stehen und es die Möglichkeit gibt, haushaltspolitisch neue Akzente zu setzen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Ausgaben für eine Dauer von mehreren Jahrzehnten festgeschrieben werden sollen. Bürger müssen die Möglichkeit erhalten nicht nur über das „Wie“ einer kommunalen Einrichtung, sondern auch über das „Ob“ zu entscheiden. Hierfür ist die realistische Ausarbeitung von Szenario 7 erforderlich. Mit den bisherigen sechs Szenarien wird eine Alternativlosigkeit für die nächsten 40 Jahre suggeriert, die die finanziellen Spielräume der Stadt ohne gesetzliche Not weiter einschränkt. Daher muss ein offenes Bürgerbeteiligungsverfahren auch ein Szenario 7 anbieten, mit dem die Fortführung des Schauspielbetriebes und des Stadthallen-Angebots gesichert ist.Seite 2 von 3 Seite 3 Zu Ziffer 3. Die bisherigen sechs Szenarien sind nicht vergleichbar, da nur in Szenario 3 Auswirkungen auf den Standort der Stadthalle Bad Godesberg berücksichtigt werden. Eine solide Planung muss jedoch in jedem Szenario die Kosten für die Zukunft der Stadthalle einbeziehen. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de